BAG-Skandal: Tonnenweise zu viel Antibiotika in Milch, Fleisch, Eiern und Umwelt
Wissenschaftlich begleitete Praxisversuche haben aufgezeigt, dass die Fütterung der Nutztiere (Rinder, Milchkühe, Schweine, Hühner) mit heimischem Futterhanf die Volksgesundheit und die Umwelt schützt. Dank dem natürlich antibiotisch wirkenden und allgemein gesundheitsfördernden Futterhanf (sativa non-indica, THC-arm) kann der Konsum von Antibiotika und anderen Tierarzneimitteln stark eingeschränkt werden. Spezialisten gehen von einer Halbierung des jährlich 30 Millionen Kilogramm schweren Konsums in der Landwirtschaft aus.
Was nicht in Fleisch, Milch oder Eier hängen bleibt, gelangt via Mist und Gülle in die Umwelt.
„Derzeit ist noch unklar, wie gross das Risiko der Resistenzbildung und -übertragung ist. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Problem als äusserst gravierend ein und sieht dringenden Handlungsbedarf“ (in ‚Avenir Suisse Publikation 03/2008’).
Dem ungeachtet macht sich das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Bundesverwaltung stark, um das gesunde, heimische Hanffutter (THC-arm, in der offiziellen Futtermittelliste eingetragen, bis 2007 mit Eidg. Code 533 und Fr. 1'600.--/ha Direktzahlung) aus der Landwirtschaft zu verbannen.
Die Kreise um die Antibiotikahersteller sehen im gesunden Hanffutter eine gefährliche Konkurrenz zu ihren Produkten. In der Tat: Dank der jedem Bauern zugänglichen Hanffütterung nimmt die Medikation der Milch, Fleisch und Eier produzierenden Nutztiere drastisch ab (und so auch die Umweltverschmutzung und -gefährdung durch Medikamentenreste).
VSHF
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