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Communiqués
Communiqué 01.04.2009
01.04.2009
Autor: VSHF

Bauer auf dem Posten nackt gestellt

Polizei-Korporal sorgt für Aufregung

 

Als interkantonal aktiver Marihuanadealer wurde Jakob Knellwolf, Schweinezüchter in Brittnau, nahe Zofingen, heute früh polizeilich vom Hof weggeholt, kurz befragt, in Haft gesetzt und eingeschlossen. „Plötzlich stand ich nackt da, die Unterhose musste runter, der Postenchef sagte, so leicht komme ich nicht raus, wenn ich nicht sofort kollaboriere. Ich dachte an einen Aprilscherz im falschen Film“. Zwei Transporter sind vorgefahren, um eine grosse Menge Marihuana aufzuladen. Operationsleiter Kpl Yves von Moos, führender Betäubungsmittelspezialist der Aargauer Kantonspolizei, gibt Auskunft: In den Blüten wurde sehr viel THC entdeckt, die sofortige Inhaftnahme des ertappten Marihuanaanbauer war nötig. Der Bauer bestätigt: „In Handschellen wollten Sie mich abführen“.

 

Seit vier Jahren baut er heimischen Industriehanf an (sativa non-indica, THC-arm, bis 2007 mit Eidg. Code 5333, und Direktzahlung von Fr. 1'600.--/ha).

 

Laut Kpl von Moos handelt es sich aber um outdoor-openfield Marihuana special-grade THC-Inhalt (über 7 %). Der Hanf war aber nicht mehr auf dem Hof. Auf Grund der Angaben von von Moos gab Zofinger Bezirksamtmann lic. iur. Erik Imhof dem Bauer 48 Stunden Zeit, um Fr. 10'000.-- bar zu bezahlen. Vergebens appellierte die Bauernfrau für eine Freilassung des Ehemannes, der Tiere wegen.

 

Interkantonale Zusammenarbeit

Der Schlag kam zustande, nachdem ein als Jogger getarnter Polizist vor sechs Monaten in Pfaffnau einen vermeintlichen Marihuanatransport auf frischer Tat ertappte. Die Spur soll nach Brittnau geführt haben.

 

Verwechslung

Um sechs Uhr abends wurde der Bauer freigelassen und konnte seine Schweine füttern gehen. Man hatte gemerkt, dass im Labor nicht Industriehanf, sondern Marihuana analysiert worden war. Als er aus der Haft entlassen wurde, berichtet Bauer Knellwolf, war Korporal von Moos ganz bleich im Gesicht.

 

VSHF



 
 
Der VSHF unterstützt Anbau und Vertrieb von einheimischem Agrar- und Industriehanf (sativa).
Der VSHF unterstützt weder das indische Hanfkraut (alias 'Marihuana'),
noch dessen Harzpräparat (alias 'Haschisch').





VSHF, Postfach, 9004 St.Gallen, Telefon/Fax: 071/672 62 40 Email: info@asac.ch